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EMV
Salzburg begeistert in Japan sein Publikum
  
Gerne folgten wir der Einladung der Stadtkapelle Hamamatsu, die vor
2 Jahren in Salzburg zu Besuch war und freuten uns nach 12-stündigem
Flug über den überaus herzlichen Empfang am Flughafen Tokio-Narita
durch die beiden Delegationen aus Kawasaki und Hamamatsu. Am Abend des
9. August fand im Hotel
Shimin-Plaza der Empfang des Bürgermeisters aus Kawasaki statt.
Diese Stadt ist im Begriff Partnerstadt Salzburgs zu werden und unser
Bürgermeister Schaden hatte uns damit beauftragt, Geschenke und
Grüße zu überbringen. Gerne kamen wir diesem Auftrag
nach.
  
Unsere Gastgeber hatten eine Gruppe von Trommlern engagiert, der EMV
bat seine Tanzlmusi um die musikalische Unterhaltung. Die japanischen
Gastgeber ließen sich durch die Klänge der Musik sogar zu
so manchen Tänzchen hinreißen. Es wurde gespielt, getanzt,
gesungen, alle Anwesenden genossen diese herzliche gegenseitige Begrüßung,
die wohl allen lange in Erinnerung bleiben wird. Das Ende der Zeremonie
war für 20h30 geplant, wir Mitglieder des Salzburger Eisenbahnermusikvereins
wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die Japaner als Frühaufsteher
gelten und daher sehr früh zu Bett gehen. An diesem Abend hielten
auch sie tapfer bis kurz vor Mitternacht durch.
Dienstag
10.08.2004 – Frühstück im Hotel um 7h30, danach Freizeit
bis ca. 10 Uhr, so stand es im Programm zu lesen. Pünktlich erschienen
alle zum Frühstück, alle begierig auf guten, heißen
Kaffee. Guten Kaffee gab es auch, allerdings eiskalt, mit Eiswürfeln
gekühlt, genauso wie der Tee und der Saft.
Das aufgebaute Frühstücksbuffet sah sehr einladend aus. Würstchen,
Eierspeis,
Speck, Salat, Fisch, Suppe – natürlich auch das alles kalt,
aber sehr gut. Es gab da auch Brioche, Butter, Marmelade. So ist es
eben in Japan war die Meinung aller, doch so mancher weinte bereits
jetzt still eine kleine Träne um ein gutes Schwarz- oder Weißbrot
und um heißen Kaffee.
Am
Vormittag waren wir zu einer Teezeremonie eingeladen. Wir durchquerten
den Park, begleitet von der Musik von Tausenden Zikaden, wurden vor
dem Teehaus von den Damen der Teezeremonie in ihren wunderschönen
Kimonos herzlichst begrüsst und betraten dann auf leisen Socken
das Teehaus. Spartanisch war die Einrichtung, nichts soll den Besucher
ablenken vom eigentlichen Grund des Besuchs, nämlich der Zubereitung
des Tees. Vor
dem wunscherschönen Blumengebilde hatte die Japanerin bereits Platz
genommen, mit sehr harmonischen Bewegungen begann sie mit der Zubereitung
des grünen Tees. Wir saßen im großen Kreis um sie herum
auf den schönen Polstern am Boden, verfolgten ihr Tun und kamen
schließlich in den Genuss, diesen Tee trinken zu dürfen.
Sehr grün und sehr schaumig, unvergleichlich im Geschmack, serviert
in den wunderschönen Schalen, japanischer, grüner Tee, zubereitet
von Damen, die sich auf diese Aufgabe 10 Jahre lang 1,5 Stunden pro
Woche vorbereiten. Jeder Handgriff, jede Drehung, jeder Blick hat seine
eigene Bedeutung, nur Insidern wird klar, welche.
Die
Proben für unser erstes Konzert in Japan wurden im Probensaal des
Hotels abgehalten, das Konzert fand im Kawasakile Front mit zahlreichem,
begeistertem Publikum statt. Wir hatten es geschafft, der EMV in seinen
schönen Uniformen konnte die Leute von der Straße begeistern,
sie dazu animieren, für einige Zeit inne zu halten in ihrem öffentlichen
Leben, in dem sie immer sehr beschäftigt zu wirken haben. Viele
gönnten sich diese Auszeit bis zum Ende der Vorführung, applaudierten
begeistert, wollten Zugaben. Sogar einige Damen in Kimonos hatten sich
unters Publikum gemischt und wollten unbedingt ein Foto mit unserem
Kapellmeister dieser Japanreise, Gregor Reichl, der für sie wegen
seiner Größe „den schönen Europäer“
schlechthin darstellte.
   
Am nächsten Tag standen die Busse für die Weiterfahrt nach
Yokohama und Hamamatsu pünktlich um 9 Uhr vor dem Hotel. Die kleine
Verzögerung der Abreise entstand nur deshalb, weil einige unserer
Musiker den Hotelangestellten, die sich zum Abschied vor dem Hotel aufgestellt
hatten, noch ein kleines Ständchen bringen wollten. Die Freude
über diese spontane Aktion war bei unseren Gastgebern sehr groß,
bleibt doch in ihrem so nach Plan verlaufendem Leben kaum je Zeit für
nicht Geplantes.
 Yokohama
mit seinen schönen Hochhäusern, das jedoch auch über
eine der drei in Japan beheimateten Chinatowns verfügt, begeisterte
uns sehr. Hier wurde uns klar, dass Fortschritt und Modernes sehr wohl
Platz lassen können für Tradition und Altes.
Die Ankunft in Hamamatsu
war die nächste Überraschung für uns, wurden wir doch
mit den Klängen des „Rainermarsches“ durch die Stadtkapelle
Hamamatsu empfangen.   Natürlich
übernahmen unsere Musiker spontan den Gesangsteil. In gelöster
Stimmung wurden Gäste und Gastgeber einander vorgestellt und wir
wurden „als Freunde, nicht nur als Gäste“ in den Wohnungen
und Häusern unserer Gastgeber aufgenommen.
  Der
nächste Tag galt der Kultur und den offiziellen Terminen. Unser
Obmann Peter Grundbichler, der Kapellmeister dieser Reise Gregor Reichl
und seine Stellvertreterin Erika Szavuly sowie unsere Dolmetscherin
Kajo und der Fotograf Peter Schilcher waren an diesem Vormittag zu Besuch
beim Bürgermeister von Hamamatsu, überbrachten die Grüße
und Geschenke der Stadt Salzburg und konnten sich sehr über das
Stadtwappen der Stadt Hamamatsu nebst der andern Geschenke freuen.
Die lokalen Zeitungen informierten sich beim anschließenden Pressegespräch
und berichteten über unsere Musik und den Empfang beim Bürgermeister
sehr umfangreich. Stolz erfüllt die Brust, wenn man im Ausland
das schafft, was in Salzburg nicht möglich zu sein scheint. Unsere
Gastgeber präsentierten uns allen am Erscheinungstag zum Frühstück
diese groß aufgemachten Berichte in ihren Zeitungen und zeigten
uns auch jene, die bei ihrem Besuch vor zwei Jahren in ihren Zeitungen
erschienen waren.
   
Wir besichtigten am Vormittag den Tempel „Ryohtan-ji“, konnten
beim Mittagessen nach
japanischer
Art unseren guten Umgang mit den Stäbchen beweisen, durften am
Nachmittag dem Tempel "Hokohji", der nur alle 15 Jahre für
die Öffentlichkeit zugänglich und in diesem Jahr ausnahmsweise
wegen der Pazific-Flora bereits im 8. Jahr seine Pforten geöffnet
hatte einen Besuch abstatten und beendeten unser Programm in der Tropfsteinhöhle,
die uns endlich wieder einmal die für uns Europäer gewohnten
Temperaturen bot.
Freitag, der 13.08. galt den Vorbereitungen auf das große gemeinsame
Konzert im ACT-Tower der Stadt Hamamatsu, welches pünktlich um
19 Uhr im bestens gefüllten Konzertsaal des Towers stattfand.
   
Wiederum
war das Publikum sehr begeistert über die dargebotenen Stücke,
aber die Begeisterung lag auch auf Seiten der Musiker, da es eine Freude
war, in diesem wunderbaren Konzertsaal mit seiner ausgezeichneten Akustik
spielen zu dürfen.
   
In derart guter Stimmung war die Bereitschaft, diesen schönen  Tag
noch gemeinsam ausklingen zu lassen, auch bei unseren japanischen Gastgebern
sehr groß und so statteten wir dem Bräuhaus „Mein Schloss“
noch einen Besuch ab. Für österreichische Verhältnisse
viel zu früh ist es in Japan durchaus üblich, die Lokale bereits
vor Mitternacht zu schließen und da wir uns laut Gregor Reichl
„in einem anderen Land mit anderen Sitten“ befanden, folgten
wir dem Beispiel unserer Gastgeber und machten uns zu so früher
Stunde auf den Heimweg.
Einige
von uns stürzten sich noch für eine Stunde in das „Nachtleben“
sprich „Kampftrinken“ von Hamamatsu. Für Euro 8,00
pro Person wurde uns und unseren Gastgebern eine Stunde lang Bier in
riesigen Saftkrügen zum Nachschenken in unsere Gläser serviert,
es wurde ausgelassen gesungen, gelacht und geredet. An diesem Abend
verstanden wir uns auch trotz der sonst üblichen Kommunikationsprobleme
und verließen pünktlich nach einer Stunde ohne Murren das
Lokal.
Unbarmherziger Sonnenschein schmolz unseren „Flüssigkeitsvorsprung“
am nächsten Tag bei der internationalen Blumenausstellung Pacific-Flora,
wo wir im Theater am Strand unser nächstes Konzert zu spielen hatten,
binnen kürzester Zeit weg. Trotz Hüten und Schirmen, mit denen
unsere Gastgeber uns ausgestattet hatten, war die Hitze für uns
fast unerträglich. .
Als
mutig war die Entscheidung zu betrachten, unser Eröffnungsstück
in voller Uniform zu spielen. Wir mussten jedoch bald dem Beispiel aller
anderen folgen und unser Konzert in leichter Sommerkleidung „sprich
Hemdsärmeln“ zu Ende spielen. Wiederum war es ein gelungenes
Konzert, es mag wohl unsere Art der Musik sein, die die Japaner so begeistert.
Ihre Orchester spielen teilweise auf höherem Niveau als wir, ihr
Publikumszulauf ist aber nicht größer.
Um alle Schönheit
der Pacific-Flora
erfassen zu können, reicht leider ein Tag nicht aus. Die Teile,
die wir trotz brütender Hitze bewundern konnten  bleiben
uns wohl für immer im Gedächtnis. Jedes
Land ist hier mit seinen typischen Bepflanzungen vertreten. Österreich
wird dargestellt mit sattgrünem Rasen vor prächtigen Rosen.
In der Mitte steht ein „Bösendorfer-Flügel“ und
die Pergola zieren Geigen. Das Motto lautet „Österreich –
ein Himmel voller Geigen“.
Am
Abend dieses anstrengenden Tages stand für viele von uns ein weiteres
Highlight auf dem Programm. Hamamatsu rüstete zum alljährlichen
Feuerwerksfest im Sommer. Menschenmassen, gekleidet in den traditionellen
Kimono, wälzten sich hin zum Schauplatz dieses Ereignisses. Verkaufsstände
säumten die Wege.
Endlich angekommen ließen wir uns auf den mitgebrachten Decken
in den Wiesen nieder, aßen das mitgebrachte Picknick und kamen
aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ungefähr eine Stunde lang wurde
Rakete um Rakete abgeschossen, eine schöner als die vorherige.
Keiner von uns hatte je zuvor ein derartiges Feuerwerk gesehen.
   
Wie in Japan Sitte, endete auch dieser schöne Abend pünktlich
(diesmal mit einer Lautsprecherdurchsage). Binnen Minuten befanden sich
die Menschenmassen, diesmal in umgekehrter Richtung, wieder auf dem
Weg. Die Verkaufsstände wurden bereits abgebaut, egal wieviel an
Ware sich noch auf ihren Grillern oder Tischen befand, egal ob sich
dafür noch Käufer gefunden hätten.
Das Fest war offiziell zu Ende, man musste nun heim, obwohl sich der
nächste Tag zum Ausrasten geeignet hätte, wie kein anderer.
Erst für den Abend war der nächste Programmpunkt fixiert.
 Bierfest
im Restaurant Seecabin. Die auf großen Platten servierten Gerichte
wurden heißhungrig verdrückt, die aufgestellten Bierfässer
waren gut frequentiert. Hamamatsu’s kleine Partie umrahmte musikalisch
die erste Stunde, für unsere kleine Partie waren 1,5 Stunden eingeplant.
 
Leider war auch diese Zeit zu kurz, denn die Stimmung wurde von Minute
zu Minute besser, die Tanzfläche war überfüllt. Japaner
und Österreicher feierten Abschied, für viele unserer Gastgeber
war der Urlaub, den sie sich für unsere Konzertreise genommen hatten,
an diesem Tag zu Ende. Sie mussten am nächsten Tag wieder früh
zur Arbeit und der Wirt unterstützte ihre Sehnsucht nach Schlaf
und schloss pünktlich um 21h30 sein Lokal.
Durch
die Arbeitsaufnahme der Japaner hatte unsere 56-köpfige Gruppe
Gelegenheit, einen Blick in Japans Arbeitswelt zu werfen. Das Klavierwerk
Kawai hatte uns zu einem Besuch eingeladen, der Direktor höchstpersönlich
begrüßte uns mit den Worten „wir sind stolz, Sie als
Österreicher in unserem Werk zu Besuch zu haben“. Stolz erfüllte
auch uns, neben der japanischen war auch die österreichische Flagge
gehisst, man behandelte uns tatsächlich wie einen Staatsbesuch.
Die anschließende Werksbesichtigung bestätigte das, was wir
im Vorfeld gelesen hatten und nicht glauben konnten. Der lebenslangen
Arbeitsgarantie bei einem Unternehmen in Japan kommt auch heute noch
ungeheure Bedeutung zu, so ist es nicht erstaunlich, dass in den besichtigten
Werken immer noch sehr viel mit Handarbeit gefertigt wird. Dieser Umstand
ist für uns Europäer sehr erstaunlich, weil für uns das
Land Japan doch immer mit Innovation und Fortschritt verbunden wird.
 

Nach dem Lunch im Hause Kawai und der Verabschiedung durch den Direktor
und einiger seiner Angestellten machten wir uns auf den Weg zur Yamaha-Instrumentenfabrik.
Auch hier bot sich uns das selbe Bild, dieses „JA zur Handarbeit“.
Am Nachmittag besuchten wir ein großes Einkaufszentrum, durch
uns waren hier plötzlich viel mehr Käufer als Angestellte
unterwegs.
Um
19 Uhr brach der endgültig letzte offizielle Teil unseres Besuchs
in Hamamatsu an, wir nahmen an der wöchentlichen Probe der Stadtkapelle
teil. Viele der Musiker trugen das T-Shirt mit dem Aufdruck „Freundschaft
– Eisenbahnermusik Salzburg - Stadtkapelle Hamamatsu. Mit Dankesreden
von beiden Seiten sowie dem Ausdruck der Hoffnung auf ein Wiedersehen
und einem Gruppenbild der beiden Vereine endete auch dieser letzte Abend
in Hamamatsu.
   
Auf
der Fahrt zu unserer letzten Station unserer Reise, nämlich Tokyo,
 
verhüllte
der Fuji-san, wie er von den Japanern liebevoll genannt wird, wiederum
sein Antlitz. Kurz vor Abfahrt der Busse jedoch überlegte er es
sich anders und mit großem Stolz konnten uns unsere japanischen
Freunde „ihren Berg“ für einige Minuten präsentieren.
 Ins
Reiseprogramm war Tokyo wegen der fehlenden Rückflugmöglichkeit
2 Tage früher geraten und entpuppte sich als das, was man von Japan
unbedingt gesehen haben muss. Diese Stadt mit ihren 30 Millionen Einwohnern,
wo sich ganz alt neben ganz neu, ganz groß neben sehr klein, Tradition
neben Moderne befinden, diese Stadt, die niemals ruht, die 24 Stunden
des Tages „busy“ ist, sie hat uns alle nachhaltig beeindruckt.
Unsere Jugendherberge
befand sich im 18. Stockwerk eines Hochhauses und bot einen wunderbaren
Blick auf die Stadt, an die sich am ersten Abend nur wenige von uns
wirklich heranwagten. Fast
alle hatten Angst, sich im Gewirr der Straßen, im Netz der U-Bahnen
zu verlaufen, die meisten blieben in Gruppen und möglichst in der
Nähe der Unterkunft. Keiner wollte die Nacht in der Stadt verbringen,
um 22h30, wo laut Ankündigung die Unterkunft ihre Tore schloss,
waren wieder alle im Haus. Bis 23 Uhr gab es dann tatsächlich noch
Licht und Wasser. Nach 23 Uhr erhellten nur die Lichter der Stadt den
Aufenthaltsraum, wo wir unseren Abend ausklingen ließen.
Erst am nächsten Tag brachen wir unter Führung unseres Kassiers
Wilfried Dutka zur Eroberung dieser Stadt auf. Ohne Zwischenfall erreichten
wir das Rathaus, von dessen 35. Stockwerk aus sich uns ein wunderbarer
Blick auf diese Millionenstadt bot. Hier entdeckten wir auch, was wir
seit mehr als 10 Tagen gesucht hatten – den ersten Computer, der
es auch schaffen würde, Mails samt Fotos nach Österreich zu
senden – nur leider hatten wir dafür die Speicher nicht dabei.

Wir versuchten die Gärten der Kaiservilla zu durchqueren, wobei
uns bald klar wurde, dass diese in Privatbesitz sind und deshalb nur
ein ganz kleiner Teil öffentlich zugänglich ist, wir besuchten
das historisches Viertel Asakusa, und freuten uns über das ausgesprochen
gute Mittagessen in einem französichem Restaurant. Eine Fahrt mit
dem Wasserboot gewährte einen wunderschönen Blick auf die
Hochhäuser der Stadt. Ohne Probleme gelang es allen Gruppen, sich
im Gewirr der Straßen und U-Bahnen zurecht zu finden, jeder erreichte
noch vor der Nachtruhe die Unterkunft.
Der letzte Tag bot nochmals Einblick in die japanische Gründlichkeit.
Um sieben Uhr sollte unser Bus zum Flughafen starten, das Frühstück
war fertig hergerichtet, wurde jedoch nicht vor 6h45, der ausgemachten
Zeit an uns ausgegeben. Trotz leichter Verspätung erreichten wir
zeitgerecht unser Flugzeug.
Es
bleibt uns nur noch, uns bei der Stadt Kawasaki für die Einladung
und die wirklich schöne Kennenlern-Feier zu bedanken. Unser besonderer
Dank gilt unseren Gastgebern in Hamamatsu. Durch sie lernten wir eine
Gastfreundschaft kennen, die wir niemals für möglich gehalten
hätten. Mit Geschenken überhäuft traten wir die Heimreise
an.
Der Stadtkappelle Hamamatsu war es Verpflichtung, für unseren Bürgermeister
Schaden, die Landeshauptfrau Burgstaller und den ÖBB-Generaldirektor
von Walde Geschenke mitzugeben. Gerne werden wir diese überbringen.
Wir bedanken uns nochmals herzlich bei unserem Obmann Peter Grundbichler
und dessen Stellvertreter Gottfried Hutter für die vorbildhafte
Organisation dieser Konzertreise und beglückwünschen unseren
Obmann zu seiner überaus authentischen Rede bei der Verabschiedung,
die all unseren Dank für die unwahrscheinliche Gastfreundschaft
ausdrückte.
Danke an KAJO, unsere Dolmetscherin und Sängerin, für die
unzähligen Stunden der Übersetzung und Reiseführung in
Japan.
Besonderer Dank gilt unserem musikalischen Leiter dieser Reise Gregor
Reichl und seiner Stellvertreterin Erika Szavuly, die für den musikalischen
Erfolg dieser Reise verantwortlich zeichnen.
Danke an die Aushilfen und alle, die zum Gelingen dieser erfolgreichen
Konzertreise beigetragen haben, die ohne Zwischenfälle verlaufen
ist und „Hut ab“ für die Pünktlichkeit, mit der
wir Japan bewiesen haben, dass auf uns „Verlass“ ist.
Christine
Lorenzoni
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