Kapellmeister Leopold Huemer, selbst ein exzellenter Geiger, hatte 1955
die Idee, mit dem damals etwas unterbeschäftigten Streichorchester
ein Neujahrskonzert zu veranstalten.
Auf seinen Vorschlag hin wurde beschlossen,
das Publikum mit einem leichten, beschwingten Programm zu unterhalten. Im
damaligen Festsaal der Arbeiterkammer Salzburg wurde nun am 1. Jänner
1956 erstmals das Neujahrskonzert des EMV Salzburg, alle Erwartungen übertreffend,
aufgeführt. Am Ende gab es keine Zweifel, das Neujahrskonzert würde
im nächsten Jahr wieder stattfinden.
Wegen des großen Publikumszuspruches begann man im Jahre 1965 einen
größeren Veranstaltungssaal zu suchen und wurde mit der "Großen
Aula" der Universität Salzburg fündig. |
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Neujahrskonzert
2001 in der „Großen Aula“ der Universität Salzburg
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Leider wurde es in
der Folge immer schwieriger, das Streichorchester, vor allem in der nun
erforderlichen Größe und Qualität, aufrecht zu erhalten.
Anderseits hatte das Blasorchester seit den 50er Jahren einen ständigen
Aufschwung erfahren. Man entschloss sich deshalb, beim nächsten Neujahrskonzert
1967 zunächst übergangsweise den ersten Teil mit dem Blasorchester
zu bestreiten. Aufgrund des positiven Publikumsechos wurde das Streichorchester
im Folgejahr gänzlich vom Programm abgesetzt, schrumpfte auf wenige
Mitglieder zusammen und trat fortan nur noch vereinzelt als Salonorchester
auf.
Für
das große Blasorchester bedeutete die Umstellung eine große
Herausforderung. Ehrgeizige Programme wurden ausgearbeitet und umgesetzt,
das Konzert wurde mehr und mehr zum musikalischen Höhepunkt im Jahresprogramm
des EMV Salzburg.
Es wurde schon Tradition. Immer am 1. 1., 16.00 Uhr, war das Neujahrskonzert
der Eisenbahner in der Großen Aula der Universität Salzburg,
bis zum Jahre 2002.
Bedingt durch
den Umbau der Großen Aula, aber auch durch vermehrten Publikumsbesuch,
entschied man sich in das um mehr als 700 Plätze (gesamt 1300 Plätze)
größere Kongresshaus der Stadt Salzburg zu wechseln.
So wurde das Neujahrskonzert 2003 erstmals in dem doppelt so großen
Haus gespielt.
2007 konnte erstmals in der Vereinsgeschichte die „tausender Marke“
an Zuhörern erreicht werden.
Nicht ohne
Stolz können wir heute feststellen, dass die Idee, die einst von
Kapellmeister Leopold Huemer geboren wurde, in über 50 Jahren nichts
an Aktualität verloren hat und zur Erfolgsgeschichte des Eisenbahner-Musikvereines
Salzburg geworden ist.
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Neujahrskonzert 2007
im Kongresshaus
der Stadt Salzburg
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Neujahrskonzert
erstmals vor
1000 Zuhörern
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Scheckübergabe
an die
Aktion „Licht ins Dunkel“
aus unserer CD-DVD Produktion „Salzburger Eisenbahner-Weihnacht“
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