




|
|
| Konzert in der Werkstätte |
|
|
Der Eisenbahner-Musikverein Salzburg wollte mit dem "Konzert in der
Werkstätte" an die weitgehend vergessene Tradition der Arbeiter-Sinfonie-Konzerte
erinnern, die zwischen 1905 und 1934 für breite Schichten der Bevölkerung
einen ersten Zugang zu klassischer und moderner Musik schufen.
Mit diesem
Konzert, welches wir 1991 in der Werkstätte der damaligen Zugförderungsleitung
Salzburg Gnigl aufführten, sind wir mit unserem Blasorchester neue
Wege der Programmgestaltung gegangen. Repräsentative Beispiele aus
damals gespielten Konzerten sowie Chormusik, welche auch zu dieser Kultur
gehörte, wählten wir für unser Programm aus. Deswegen baten
wir den Salzburger Volksliedsingkreis unter Horst Deutl, Volks- und Arbeiterlieder
zu singen.
Um ein besonders intensives Erlebnis zu gewährleisten, versuchten wir
außerdem, die ausgewählten Musikstücke mit Lichtbildern
aus Alltags- und Arbeitswelt zu begleiten.
![]() ![]() ["Konzert in der Werkstätte" in der damaligen Zugförderungsleitung Salzburg, Gnigl]
(Kulturredaktion) schrieb in den Salzburger Nachrichten: "Ein außergewöhnliches Salzburger Konzert, das mehr als ein Konzert war" Wie Arbeiter einst Musik kennen lernten ...Lichtbilder und klare, kenntnisreiche verbindende Worte von Univ.-Doz. Karl Müller rundete das gedanklich faszinierende, didaktisch kluge, musikalisch ansprechende Panorama ab. Ein wichtiges Konzert, weil es eben mehr als ein Konzert war. Zu großem Dank verpflichtet ist der Verein für die Idee und das Zustandekommen des Konzertes: Frau Dr. Ingrid Bauer, Ludwig Bolzmann-Institut, Herrn Wilhelm Weitgruber, Herrn Univ. Doz. Dr. Karl Müller, Kpm. Dr. Rudolf Weikl und seinen Musikern.
|