• default
  • noheader
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Mittwoch 22 Mai 2013
Start Kulturarbeit Konzert Werkstätte
Konzert in der Werkstätte Druckbutton anzeigen? E-Mail
Der Eisenbahner-Musikverein Salzburg wollte mit dem "Konzert in der Werkstätte" an die weitgehend vergessene Tradition der Arbeiter-Sinfonie-Konzerte erinnern, die zwischen 1905 und 1934 für breite Schichten der Bevölkerung einen ersten Zugang zu klassischer und moderner Musik schufen. Mit diesem Konzert, welches wir 1991 in der Werkstätte der damaligen Zugförderungsleitung Salzburg Gnigl aufführten, sind wir mit unserem Blasorchester neue Wege der Programmgestaltung gegangen. Repräsentative Beispiele aus damals gespielten Konzerten sowie Chormusik, welche auch zu dieser Kultur gehörte, wählten wir für unser Programm aus. Deswegen baten wir den Salzburger Volksliedsingkreis unter Horst Deutl, Volks- und Arbeiterlieder zu singen. Um ein besonders intensives Erlebnis zu gewährleisten, versuchten wir außerdem, die ausgewählten Musikstücke mit Lichtbildern aus Alltags- und Arbeitswelt zu begleiten.

eigene2a

eigene2b
["Konzert in der Werkstätte" in der damaligen Zugförderungsleitung Salzburg, Gnigl]

Programm

Richard Wagner
Volkslieder:


Johannes Brahms
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Hans Horsch
Kurt Weil
Arbeiterlieder:



Ludwig van Beethoven

Musikalische Gesamtleitung:
Kpm. Dr. Rudolf Weikl
Lohengrin, Vorspiel zum 3. Akt
"Ich hört ein Sichelin rauschen" (16. Jahrhundert)
"An hellen Tagen" Giovanni Gastoldi
"Ade zur guten Nacht" (Sachsen, 19. Jahrhundert)
Akademische Festouvertüre, op. 80
Ouvertüre für Harmoniemusik, op.24
Fiesta Italiana
Kleine Dreigroschenmusik
"Die Gedanken sind frei" (um 1780)
"Geh ma halt a bisserl unter..." Jura Soyfer
"Wir sind das Bauvolk" (20. Jahre)
"Lied des einfachen Menschen" Jura Soyfer
Egmont-Ouvertüre
 


(Kulturredaktion) schrieb in den Salzburger Nachrichten:

"Ein außergewöhnliches Salzburger Konzert, das mehr als ein Konzert war"

Wie Arbeiter einst Musik kennen lernten

...Lichtbilder und klare, kenntnisreiche verbindende Worte von Univ.-Doz. Karl Müller rundete das gedanklich faszinierende, didaktisch kluge, musikalisch ansprechende Panorama ab. Ein wichtiges Konzert, weil es eben mehr als ein Konzert war.

Zu großem Dank verpflichtet ist der Verein für die Idee und das Zustandekommen des Konzertes:
Frau Dr. Ingrid Bauer, Ludwig Bolzmann-Institut, Herrn Wilhelm Weitgruber, Herrn Univ. Doz. Dr. Karl Müller, Kpm. Dr. Rudolf Weikl und seinen Musikern.
 
German English French Italian Japanese Spanish

Termine

Online

Wir haben 22 Gäste online

Newsletter Anmeldung


Banner
JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval