Aufführung der "Linzer Messe" von Werner Brüggemann im Salzburger Dom am Sonntag, 09.09.2001 Im Rahmen dieses Festgottesdienstes, den Erzbischof Georg Eder selbst zelebrierte, wurden neue Mitglieder ins Domkapitel aufgenommen.
Zu diesem Anlass erklang der kurzfristig ins Programm aufgenommene "Domherren - Tusch" von Joseph Messner. Ebenfalls im Programm der Messe stand die vier-chörige Canzona Nr. 35 von Tiburtio Massaino welche der historischen Aufführungspraxis folgend, von den Emporen im Kuppelraum musiziert wurde. Dabei handelte es sich um die Österreichische Erst-Aufführung dieses Werkes im Arrangement des Südtiroler Landeskapellmeisters Gottfried Veith. [Das Orchester des EMV im Dom von Salzburg] Linzer Messe für Chor, Blasorchester, Streichensemble und Orgel von Werner Brüggemann (1936ó1997) Cancona Trigesimaquinta für 4 vierstimmige Chöre Tiburio Massaio (1550-1609) Sonata sopra für Sopran ó Solo, Bläser, Pauken und Basso Continuo "Nun lob', mein Seel', den Herren" Andreas Hammerschmidt (1612-1675) Choral Variationen für Blasorchester J. Sebastian Bach (1685-1750) Dona nobis pacem für zwei Trompeten u. Blasorchester Joseph Haydn (1732-1809) Solisten: Bernhard Sowa, Reinhard Grundbichler Ausführende: Eisenbahner-Musikverein Salzburg Angela Größlinger, Sopran Sebastiani-Chor Hof bei Salzburg Vokalkreis Köppern / Taunus (D) Orgel: Christoph Bechtold Orchester Amici Musicae Köppern Musikalische Gesamtleitung: Kpm. Jan Steffen Bechtold Zum Cäcilia-Fest 2002 spielte der Eisenbahner-Musikverein Salzburg 10.11.2002 im Salzburger Dom die groß angelegte "Cäcilienmesse" von Charles Gounod Dieses Werk wurde unter der Leitung des Komponisten 1855 erstmals in Paris aufgeführt und stieß dort auf große Bewunderung. Der Opern-Komponist Gounod nutzt in diesem Werk alle ihm zur Verfügung stehenden musikalisch-theatralischen Mittel, den Messtext anschaulich zu vertonen. Auf ein inniges "Kyrie" folgen Sphärenklänge zu Beginn des "Glorias", das in einen jubelnden Chor- und Orchestersatz mündet. Im "Credo" werden kammermusikalisch die Geburt Jesu, dramatisch seine Kreuzigung und triumphal seine Auferstehung geschildert, ehe das Werk mit dem gewaltigen "Sanctus" seinen Höhepunkt erreicht, wobei neben dem Chor und dem Haupt-Orchester ein volles Fern-Orchester zum Einsatz kommt. Von allen 4 Kuppel-Emporen des Domes ließen die Mitwirkenden Gounods ó mittlerweile im Kreis unserer Musiker liebevoll "Theatrum Sacrum" genanntes ó Meisterwerk erschallen. Ein nach dem letzten Akkord einsetzender großer Applaus im Dom war der Lohn für die Musiker und Sänger, welche bei der Einstudierung dieses großen Werkes wahrhaft viel Geduld und zur Aufführung großes Können bewiesen. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!
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